Ein
richtig eingestelltes Luftpolster sorgt für eine hohe Abnahmemenge zwischen dem
Ein- und Ausschalten der Pumpe. Optimal eingestellt ist es, wenn der Behälter
zur Hälfte mit Wasser und zur anderen Hälfte mt Luft gefüllt ist, wenn die
Pumpe den Abschaltdruck erreicht hat.
Ein Pumpe fördert in einen Druckbehälter mit 300 Liter Inhalt und wird über den Druckschalter bei 4 bar abgeschaltet. Der Wasserspiegel sollte jetzt die Hälfte des Behältervolumens ausmachen. Ist das Luftpolster deutlich kleiner, würde die Pumpe nach geringer Wasserentnahme anspringen.
Faustformel: etwa 10 - 20 % sollte der Nutzinhalt des Behälters sein, daß heißt, diese Anteil kann entnommen werden, bevor die Pumpe wieder nachfördert. Falls das Luftpolster zu groß ist, besteht die Gefahr, dass vor dem wiedereinschalten der Pumpe Luft in die abgehende Leitung gelangt.
- Rändelmutter am Schnüffelventil (meistens unten am Pumpengehäuse angebracht) öffnen, sodass beim Pumpenbetrieb ein hörbares Sauggeräusch wahrnehmbar ist (...schnüffeln...)
- Schnüffelventil so lange geöffnet lassen, bis das Luftpolster im Ausschaltpunkt etwa die Hälfte des Behältervolumens ausmacht. Wichtig: Dieser Vorgang kann durchaus einige Tage dauern!
- Wenn Luftpolster ausreichen MUSS das Schnüffelventil wieder zugedreht werden. Ansonsten kommt Luft in die Abgangsleitung!
Bitte beachten: Wird bei Druckfilteranlagen zur Enteisenung über das Schnüffelventil belüftet, muss dies immer geöffnet sein.